17 beste Tipps für Ihre Kategorieseiten SEO

Kategorieseiten SEO ist unheimlich wichtig für Ihren Onlineshop!

Besucher auf Kategorieseiten vs. Produktseiten

Ein weiterer Grund, wieso Sie sich um Ihr Kategorieseiten SEO kümmern sollten, ist das Ranking selbst.

In den allermeisten Fällen haben Onlineshops mehrere Kategorieseiten und sehr viele Produktseiten. Die Kategorieseiten dienen als eine Art Landingpage und schaffen Aufmerksamkeit.

Das gilt speziell für die Besucher, die gerade zum ersten Mal in Ihrem Shop sind.
Für die Kategorieseiten SEO gibt es zwei unterschiedliche Hintergründe.

Produktseiten ranken ist schwer

Keywords für spezifische Produkte, die von mehreren Händlern verkauft werden sind begehrt. Häufig sind große Händler mit Marketingbudgets im Millionenbereich bei Google auf Position 1 fest verankert.

Es ist deswegen nahezu unmöglich, mit spezifischen Produkt-Keywords in den Suchergebnissen weit nach oben zu kommen.

Produkt Keyword SEO

Das gilt natürlich nicht, wenn Sie sich in einer Nische etabliert haben und es eine überschaubare Anzahl an Mitbewerbern gibt.

Eine Taktik um sich von den Mitbewerbern abzusetzen ist, eigene Produktnamen zu vergeben (so wie IKEA). Das funktioniert zwar nicht in allen Fällen, ist aber bei manchen Produkten eine Überlegung wert.

Speziell wenn der Hersteller eher unbekannt ist und potenzielle Kunden nach Produktnutzen als nach Produktname suchen, ist diese Taktik häufig sinnvoll.

Die meisten suchen nach Schlagwörtern die der Kategorie ähneln

Die allermeisten Menschen starten Ihre Suche nach einem neuen Produkt oder einem Nutzen mit Suchbegriffen, die einer Kategorie ähneln.

Suche nach Keywords die einer Kategorie ähneln
Suche nach Keywords die einer Kategorie ähneln

Suchen wie diese, verschaffen einen ersten Überblick über den Markt und zeigen verschiedene Optionen.

Wenn in dieser Art nach Produkten gesucht wird, ist der Besucher normalerweise offen für Marken oder Produkte und kann von einer guten Kategorieseite beraten werden.

Kategorieseiten SEO ist entsprechend sehr wichtig! Ihre Kategorieseiten sehen bis zu 89 % mehr potenzielle Besucher als Produktseiten, laut einer Studie von JumpFly.

Was können Sie mit Ihren Kategorieseiten tun, um diese für Suchmaschinen und (ganz wichtig) Menschen zu optimieren?

In den folgenden 17 Punkten lesen Sie über die wichtigsten Maßnahmen zur Kategorieseiten SEO Optimierung.

1. Keyword Recherche

Starten Sie zunächst mit Ihrer Keyword-Recherche. Bei einigen Ihrer Kategorien ist es vielleicht bereits offensichtlich, bei anderen macht es Sinn, über die passenden Keywords genauer nachzudenken.

Warum Keyword Recherche so wichtig ist, sehen Sie in folgender Grafik:

Keywordrecherche wirkt sich auf die Click-Through-Rate ausa
Keywordrecherche wirkt sich auf die Click-Through-Rate aus, Quelle: advancedwebranking

Die Top 3 Resultate bei Google erhalten knapp 59 % des gesamten Traffics. Stellen Sie also sicher, dass Sie für Ihre Kategorieseiten die passenden Keywords auswählen. Passend bedeutet in diesem Fall:

  • Sie können mit diesen Keywords in den Top 3 ranken
  • Die Keywords passen zu dem, was die Besucher suchen

Können Sie mit Ihren gewählten Kategorie-Keywords in den Top 3 ranken?

Nehmen wir dazu ein simples Beispiel:
Suchen Sie nach „Laptop kaufen“ sehen Sie bekannte Ketten wie Saturn, Media Markt und große Händler wie notebooksbilliger.de und cyberport.de.

Stark umkämpfte Keywords
Es ist schwer, mit stark umkämpftem Keywords zu ranken

Stellen Sie sich eine einfache Frage: Haben Sie ein deutlich größeres Marketingbudget als diese Firmen?

Wenn die Antwort ja lautet, dann ist „Laptop kaufen“ das beste Keyword für Sie.

Falls Ihr Marketingbudget kleiner ist als das von Media Markt und Co, dann sollten Sie sich andere Keywords aussuchen.

„blauen laptop kaufen“
„laptop einfach online bestellen“
„laptop mit garantie online kaufen“

sind Long Tail Keywords.

Diese haben den Vorteil, dass Sie Kombinationen und Reihen aus Worten finden können, die nicht bereits seit Jahren hart umkämpft sind. Es ist verhältnismäßig einfacher mit Long Tail Keyword bei Google unter die Top 3 zu gelangen.

Passen Ihre ausgewählten Keywords zu dem, was die Besucher auf Ihrer Kategorieseite erwartet?

Die Keywords sollen auch zu dem Gesuchten und zu Ihren Produkten passen!

Je besser Sie mit Ihren Keywords beschreiben, was Sie verkaufen, desto niedriger ist die Absprungrate.

Die errechnet sich aus den Besuchern, die Ihre Seite direkt nach dem ersten Klick wieder geschlossen haben.

Technisch gesehen, ist die Absprungrate kein Google Ranking Kriterium. Wenn Sie allerdings eine hohe Bounce Rate haben (je nach Website über 50 – 70 %) sollten Sie dringend genauer hinschauen. Hier existieren eventuell deutliche Probleme.

Ein extremes Beispiel, welches die Situation verdeutlicht:

Sie verkaufen Badezimmereinrichtungen und optimieren Ihre Kategorieseite auf das Keyword:

„badezimmer spiegelschrank kostenlos“

Ihre Besucher kommen dann über Google in Ihren Shop und finden auf Anhieb keinen kostenlosen Spiegelschrank. Die meisten Besucher werden Ihre Website etwas verärgert oder zumindest verwirrt schließen.

Sie sehen hier das fundamentale Problem, welches hinter der hohen Absprungrate steckt.

Achten Sie bei der Auswahl der Keywords also darauf, dass Sie auf Ihrer Onlineshop-Kategorieseite halten, was Sie in den Suchergebnissen versprechen.

Wie finden Sie die richtigen Keywords?

Die Keywordrecherche funktioniert über sehr viele Tools.

Google als Suchmaschine gibt hier bereits prima Vorschläge über die automatische Vervollständigung.

Autovervollständigung von Google
Autovervollständigung von Google für Keywordrecherche nutzen

Darüber hinaus erhalten Sie mehr Ideen und Empfehlungen für ähnliche und weitere Suchen.
Geben Sie einfach einen Suchbegriff bei Google ein.

Ähnliche Suchen bei Google
Ähnliche Suchen bei Google für weitere Ideen Ihrer Keywords

Nutzen Sie solche Vorschläge, um Ideen zu generieren.

Des weiteren gibt es jede Menge Tools, die Ihnen mit der Keywordrecherche und Ideenfindung helfen.

Nachfolgend nur einige:

https://answerthepublic.com/ (kostenlos)
https://search.google.com/search-console (kostenlos)
https://neilpatel.com/de/ubersuggest/ (kostenlos)
https://keywordseverywhere.com/ (kostenlos + kostenpflichtig)
https://www.semrush.com/ (kostenlos + kostenpflichtig)
https://moz.com/explorer (kostenlos + kostenpflichtig)
https://ahrefs.com/keywords-explorer (kostenpflichtig)

Zusammenfassung:

  1. Einige/Alle Keywords heraus suchen, die zu Ihrer Kategorie passen
  2. Selektieren sie EIN Keyword, das am “wahrscheinlichsten” ist, für das ich ranken kann. Im Idealfall gibt es für dieses kaum Konkurrenz und ein hohes Suchaufkommen.
  3. Dieses eine Keyword bauen Sie 3 – 10 mal in den Kategorie Text ein (Yoast SEO wird Ihnen Hinweise geben wie oft).

2. Bauen Sie Ihr Keyword in die Kategorie URL ein

Jede einzelne Seite unter Ihrer Domain hat eine URL. Ein Beispiel:

www.ihrshop.de/kategorie17

Sie sollten Ihren gefundenen und wichtigsten Suchbegriff in die URL einbauen. Hier gibt es einige Punkte zu beachten:

Halten Sie die URL kurz

Die Länge der URL ist ein Ranking Faktor in den 200 Ranking Kriterien für Google. Am besten ist es, wenn Sie Ihre URLs sehr kurz halten und beschreibend gestalten. Im Idealfall sollten Sie Ihren Suchbegriff ebenfalls in die URL einbauen.

Keywords gehören nach vorn

Wenn Sie Ihre E-Commerce-URLs planen, versuchen Sie Ihre Keywords möglichst weit vorn in Ihren URLs zu platzieren. Zusätzliche Bestimmungsworte wie „kaufen“ und „online bestellen“ kommen weiter nach hinten in der URL.

Trennen Sie Suchbegriffe mit –

In den URLs sollten Sie möglichst wenig Sonderzeichen verwenden. Generell bleiben Sie unkreativ, wenn es um Zeichen in der URL geht. Technisch ist vieles möglich, kann aber zu Problemen führen.

  • Alles kleinschreiben
  • Einzelne Worte mit – trennen
  • Keine Leerzeichen (ersetzen Sie Leerzeichen mit einem Bindestrich)
  • Vermeiden Sonderzeichen
  • Keine deutschen Umlaute (oe anstelle von ö)

Als Beispiel:
www.ihrshop.de/pc-hardware/ssd-festplatte-1tb

3. Was Sie zur URL-Struktur und Navigationstiefe beachten sollten

Es gibt viele Möglichkeiten die Struktur Ihres Webshops zu planen und erstellen. Welche die Richtige ist, lässt sich nicht generalisieren.

Wichtig ist in erster Linie, dass die Struktur einfach und möglichst flach ist.

Im Idealfall können Ihre Besucher (und Google) Produkte mit weniger als 3 – 5 Klicks von der Startseite erreichen.

In dem Google Webmaster Central hang-out Video ab Minute 31 weißt John Mueller darauf hin, dass ein „/“ in der URL nicht zur Hierarchie zählt.

Google kontrolliert, wie viele Klicks von der Startseite ein Inhalt entfernt ist.

Es ist also möglich, Ihre URLs flexibel zu strukturieren.

Meist wird die Logik der URLs letztendlich allerdings von der Navigationshierarchie vorgegeben. Eine mögliche Hierarchie könnte so aussehen:

  • Level 0: ihredomain.de
  • Level 1: ihredomain.de/objektive
  • Level 2: ihredomain.de/objektive/canon
  • Level 3: ihredomain.de/objektive/canon/canon-ef-24-70mm

Eine wichtige Tatsache ist hier zu beachten:

Die Link- oder Klicktiefe nutzt Google als Gewichtung.

Das bedeutet, eine Seite, die von Ihrer Homepage (der Startseite) mit einem Klick zu erreichen ist, wird als wichtig eingestuft.

Eine Seite die von Ihrer Homepage lediglich über 2 oder mehr Klicks zu erreichen ist, wird als weniger wichtig eingestuft.

Daraus folgt, dass Ihre Kategorieseiten für Google normalerweise mehr Gewichtung haben als Ihre Produktseiten.

Das liegt daran, dass die Produktseiten meist nur von den Kategorieseiten erreichbar sein.
Allein unter dem Aspekt der Hierarchie sollten Sie also Ihr Augenmerk auf Kategorieseiten SEO legen.

4. Optimieren Sie Ihren Titel für die Kategorieseiten SEO

Sie haben bereits Ihre Keyword-Recherche durchgeführt? Prima!

Der Titel ist eines der wichtigsten Komponenten bei Ihrer Suchmaschinenoptimierung.

Auf der einen Seite sollte dieser möglichst einmalig sein im Internet. Auf der anderen Seite sollte es für das Keyword, auf welches Sie optimieren wollen, ausreichend Suchanfragen jeden Monat existieren.

Darüber hinaus ist die Reihenfolge der Worte von Bedeutung. Stellen Sie die wichtigsten Schlüsselbegriffe an den Anfang des Titels.

Keyword Bonus Tipp

Und ein zusätzlicher Bonus-Tipp zu den Schlagwörtern. Nutzen Sie auch die Software von Google die Trends visualisiert, wenn Sie sich zwischen einem oder mehreren Wörtern nicht entscheiden können.

Beispiele für einen Titel könnten etwa so lauten:

  • Mountainbike Reifen 26 Zoll | günstig kaufen bei B.O.C.
  • Nebelmaschinen günstig online kaufen | real.de
  • Fensterdeko online kaufen – ab 49€ ohne Porto | DEPOT

Die meisten großen Shops machen das genau richtig:

Keyword / Schlagwort – Suchintension / Kaufintention | eigene Marke

Die Kaufintention ist hier ein wichtiger Indikator!

Sicherlich gibt es zu nahezu allen Schlagwörtern die Optionen sich zu informieren oder kaufen zu wollen.

Versuchen Sie die Personen, die sich informieren wollen, von Ihren Kategorieseiten fernzuhalten.

Für diese Personen können Sie Blogartikel in Ihrem Shop schreiben.

Die maximale Länge sollte ca. 60 Zeichen nicht überschreiten.

Im Normalfall werden Ihre Titel dann komplett angezeigt. Das hängt jedoch etwas von der Breite des eingesetzten Browserfensters und Gerätes ab.

5. Die Kategorie Meta Description ist wichtig

Google kann Ihre Meta Description (Meta Beschreibung) nutzen, um diese als Snippets direkt in den Suchergebnissen anzuzeigen.

Das ist ideal, denn so haben Sie die Möglichkeit, eine wichtige Nachricht via Google an potenzielle Interessenten zu kommunizieren.

Meta Desciription und Snippets für Google optimieren
Meta Desciription und Snippets für Google optimieren

Sie bestimmen, was Sie als Handlungsaufforderung und Information an Suchende geben wollen und Google kann diese Inhalte anzeigen.

Kann, muss aber nicht!

In manchen Fällen hält Google Ihre Meta-Description nicht für die beste Option. In diesen Fällen zeigt Google dann Inhalte von Ihrer Seite an.

Sie selbst können nur wenig daran ändern, wie Google Ihre Inhalte bewertet und nutzt.
Sie haben aber die Möglichkeit, Ihre eigenen Inhalte zu optimieren.

Konzentrieren Sie sich, wie bei nahezu allen Themen rund um Google und Ihre Website, auf Qualität!

Fokussieren Sie sich auf die Meta Description

Sie haben über die Keyword-Recherche herausgefunden, für welches Schlagwort Sie mit Ihrer Kategorieseite weit oben stehen wollen in den Suchergebnissen. Setzen Sie diesen Suchbegriff auch in der Meta Description ein.

Keine doppelten Meta Descriptions

Wenn Sie qualitativ hochwertig vorgehen versteht sich dieser Punkt von allein. Eine Beschreibung kann natürlich nur eine Kategorieseite beschreiben. Jede Kategorie benötigt ihre eigene, individuelle Beschreibung.

Halten Sie den Inhalt kurz und informativ

Nur wenige Menschen lesen die Details in den Suchergebnissen äußerst aufmerksam. Es geht bei diesem Inhalt darum, einen schnellen und sehr guten Eindruck zu erhalten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Beschreibung ca. 300 – 320 Zeichen beinhaltet.

Nutzen Sie WordPress und WooCommerce ist das Plug-in Yoast for Ihre Kategorieseiten SEO ein absolutes Muss!

Wenn Sie ein anderes System einsetzen, welches die Erstellung und die Vorschau von Ihren Suchergebnissen nicht beherrscht, dann können Sie andere Tools nutzen wie etwa Serpsim.

6. Kategorie Überschriften optimieren für Suchmaschinen

Überschriften in HTML werden mit den Tags h1, h2 bis hin zu h6 ausgezeichnet.

Diese Überschriften sind für Google nicht so relevant wie das HTML Titel Element. Sie haben jedoch etwas Signifikanz. Darüber hinaus helfen sie, Ihren Inhalt zu strukturieren. Und einfach strukturierter Inhalt ist auch für Google leicht zu verstehen.

Laut John Muller sind h1 Überschriften auf keiner Seite Pflicht. Auch stört sich Google nicht daran, wenn Sie mehrere h1 Überschriften einsetzen.

Somit können Sie hier kreativ werden und strukturieren, wie es am besten zu Ihrem Inhalt passt.

Zur Übersicht empfehle ich, sich hier an die vorgesehene Logik zu halten. Ein h1 Element und darunter beliebig viele verschachtelte Kinder-Elemente.

Als Beispiel die Struktur der Überschriften:

<h1>Ihre Überschrift, die mehr Inhalt enthält, als der Titel</h1>
<h2>Das ist eine untergeordneted Überschrift</h2>
<h3>Ein Unterpunkt der untergeordneten Überschrift</h3>
<h2>Eine zweite, untergeordneted Überschrift</h2>

Ich verwende, je nach Inhalt und Logik Überschriften bis zu h4 und h5. H6 nur äußerst selten.

7. Inhalt über den Produkten

Um für ein spezielles Schlagwort über Google gefunden zu werden muss dieses Schlagwort auch auf Ihrer Website zu lesen sein.

Sicher haben Sie das Schlagwort bereits in dem Titel, h1 und in der Meta-Description stehen, was bereits sehr wichtig ist.

Neben diesen Elementen ist es sinnvoll, das Schlagwort auch im Seitentext zu platzieren.

Allerdings ist der Platz den Ihre Besucher ohne zu scrollen einsehen können beschränkt. Sie wollen natürlich Ihre Produkte zeigen, sodass diese verkauft werden.

Die allermeisten Shopsysteme bieten ein Textfeld an, in dem Sie etwas schreiben können, was dann über den Produkten angezeigt wird.

Nutzen Sie diese Option und verfassen Sie einen Text mit dem Ihre Kategorieseite SEO-optimiert ist und sich von Mitbewerbern unterscheidet.

Zwei bis drei kurze Sätze können hier bereits ausreichend sein.

8. Ein Bild zur Einstimmung auf die Produkte

Um mehr Wirkung mit dem Text zu erzielen, sollten Sie diesen mit einem oder mehreren Bildern auflockern. Sehr schön gelungen ist der einleitende Inhalt bei der folgenden Kategorie.

Einleitender Inhalt und tolle Bilder - sehr gut gelungen
Einleitender Inhalt und tolle Bilder – sehr gut gelungen

Diese Bilder machen Lust auf mehr! In vielen Fällen macht es hier Sinn, gute Produktfotos zu verwenden. Die verschiedenen Arten von Fotos, die hier zum Einsatz kommen könnten sind:

  • Mood Aufnahmen
  • Fotos vom Produkt in Aktion
  • Still Life
  • Modelaufnahmen

Vom Konzept her sollten Sie versuchen den Nutzen des Produktes im Foto herauszuarbeiten. Bei Nahrungsmittel könnte das ein fertiges Gericht sein, bei Sportprodukten können Sie diese im Einsatz zeigen.

9. Konversionsoptimierende Elemente

Ihre Besucher sind über eine Suche auf genau die Kategorieseite mit Produkten gelangt, nach denen sie suchen. Bieten Sie jetzt einen extra Anreiz zu bestellen!

Sie können hier noch mal auf eine Garantie hinweisen, die Sie gewährleisten. Oder eventuell haben Sie auch gerade ein Angebot auf diese Kategorie.

Koversionen optimieren mit Bewertungen
Sehr schön umgesetzt: Hier wird in der Kategorie darauf hingewiesen, wie viele Kunden bereits zufrieden sind und Bewertungen abgegeben haben.

Auch denkbar ist, dass Sie einen Coupon verfügbar machen. Seien Sie hier aber vorsichtig!

Wenn Sie jetzt über zusätzlichen Aufwand Kunden vom Kauferlebnis ablenken, kann es sein, dass sich die Konversionsrate verschlechtert.

10. Suchfilter in der Seitenleiste

Mittlerweile haben wir alle uns daran gewöhnt, dass wir (meist links) in der Seitenleiste über Filter, die angezeigten Produkte limitieren können. Häufig sind diese Filter intuitiv und Sie können auf verschiedene Art und Weise suchen und filtern.

Preise lassen sich von Mindestpreis bis Maximalpreis festlegen. Sie können angeben, ob Sie an einer bestimmten Farbe oder einer bestimmten Zutat interessiert sind.

In den meisten Shopsystemen ist diese Funktionalität direkt im Shop eingebaut. Meist handelt es sich hierbei um Produktattribute (Farbe, Größe, etc.) die als Filter eingesetzt werden können.

Achten Sie hierbei auf die Reihenfolge und die Menge von Filtern.

Je nach Produktkategorie ist die Reihenfolge, wie die meisten Menschen filtern unterschiedlich.

Wenn Sie bereits mindestens 100 Besucher pro Tag in Ihrem Onlineshop haben, dann lassen sich A/B Tests problemlos und schnell durchführen.

Haben Sie etwa drei verschiedene Filter, ändern Sie nach je 100 Besuchen (am besten speziell an einer Kategorieseite gemessen), die Reihenfolge.

Messen Sie dann jeweils die Bestellungen, die über die Kategorie ausgelöst wurden.

Ähnlich können Sie auch mit der Anzahl der Filter verfahren.

Produkte filtern
Sehr übersichtlich umgesetzt: Hier können Besucher aus einer Reihe von Filtern passendes Kaminzubehör auswählen.

Haben Sie viele und komplexe Produkte, sind in der Seitenleiste sicherlich mehr Filter zu finden. Wenn die Filter deutlich länger sind als die Produkte auf der Seite, dann sieht das unschön aus und macht eventuell wenig Sinn. Nur wenige Besucher würden bis ganz nach unten scrollen wegen der Filter.

Messungen sind hier etwas Schwieriger, aber auch möglich.

Um ganz einfach vorzugehen, zeigen Sie zunächst einfach alle Filter an. Sobald Ihre Kategorieseite einige Hundert Besucher hatte, können Sie bei vielen Shopsystemen in der Webanalyse herausfinden, welche Filter populär sind.

Notieren Sie sich noch Ihre Konversionsrate für diese Kategorie und deaktivieren Sie die weniger populären Filter.

Vergleichen Sie nach wieder einigen Hundert Besuchern die Konversionsrate. Wenn Sie nicht gesunken ist und Sie das Gefühl haben, dass Ihre Kategorieseite besser aussieht, können Sie die Einstellungen so lassen.

11. Produkte mit kurzen Beschreibungen (oder langen Titeln)

Viel zu häufig sehe ich Produkte in Kategorien die im Titel leider überhaupt nichts aussagen. Es existiert ein Bild, ein Wort (der Produktname) und der Preis.

Technisch gesehen ist das natürlich vollkommen ausreichend. Mich interessiert aber, je nach Produkt, als Besucher noch mehr.

Prüfen Sie bitte, ob es für Ihre Produkte Sinn macht, Fragen wie:

  • Wie viel ist da drin?
  • Welche wichtigen Eigenschaften hat das Produkt?
  • Wie groß ist die Packung?
  • Wie groß ist das Produkt?
Produktdetails in Kategorie anzeigen
Sehr schön umgesetzt: Hier werden viele, hilfreiche Details direkt in der Kategorie angezeigt.

Ganz besonders schlecht ist die Kundenerfahrung, wenn zwei Produkte mit identischem Namen und leicht unterschiedlichem Bild und verschiedenen Preise direkt nebeneinander gelistet sind!

Wenn Shopbesucher erraten müssen, was wohl die Unterschiede sind oder sogar beide Produkte öffnen und über den Text Vergleiche vornehmen müssen, dann ist das sehr unschön.

Je nach Produkt und idealem Kunden kann der Produkttitel auf der Kategorieseite auch 2 – 3 Zeilen lang sein.

Alternativ dazu ist es bei manchen Shops möglich, relativ einfach einzustellen, welche Felder noch in der Shopkategorie angezeigt werden sollen.

Auch hier können Sie wieder A/B Tests durchführen, um die beste Option für Ihre Besucher zu finden.

12. Produktfotos mit Alt Text

Im Normalfall haben Sie mindestens ein Produktfoto zu einem Produkt. Häufig auch mehr.

Bei vielen Shopsystemen wird mittlerweile der Titel des Produktes genutzt, um automatisch Alt und Titel Attribute für die Bilder zu generieren.

Kontrollieren Sie das ganz einfach über Ihren Browser! Rechtsklick auf ein Produktfoto und dann auf Inspizieren oder Element inspizieren. Sie sollten dann den HTML Tag des Produktfotos sehen (<img …) und alt und title sollten Text beinhalten, welcher das Produkt gut beschreibt.

Alt Tag im Bild
Beschreiben Sie Bilder und Produktfotos mit alt und title Tag

13. Langer Inhalt für Kategorieseiten SEO – ja oder nein?

Ein sehr schwieriges Thema ist der Inhalt selbst.

Um durch Kategorieseiten SEO in den Suchmaschinen weit oben gelistet zu werden, muss diese Seite auf ein Keyword optimiert werden. Sicherlich haben Sie das Keyword bereits in der URL, dem Titel und in einer Überschrift verbaut. Prima!

Ideal für Google und andere Suchmaschine ist allerdings ein längerer Text. Um mit einer Seite in die Suchergebnisse zu gelangen, empfehle ich:

  • Mindestens 350 Wörter für Landingpages
  • Mindestens 500 Wörter für Artikel/Inhaltsseiten

Warum müssen es so viele Wörter sein?

Laut John Muller von Google bedarf es gar nicht so vielen Wörter. Die Anzahl der Worte auf einer Seite ist kein Rankingfaktor.
Allerdings haben mehrere Messungen ergeben, dass lange Inhalte deutlich höher in den Google Suchergebnissen platziert sind als sehr kurze.

Lange Inhalte
Langer Inhalt bringt mehr Besucher

Das liegt hauptsächlich an einem Ranking Kriterium:

Lange Inhalte erhalten mehr Links.
Mehr Links führen zu einem besseren Ranking in Suchmaschinen.

Lange Inhalte erhalten mehr Links

Und das kann man auch leicht nachvollziehen.

Stellen Sie sich vor, Sie finden eine Kategorieseite mit 10 bis 20 Produkten und ansonsten keine weiteren Infos. Das ist in Ordnung, Sie können Ihre Produkte in den Warenkorb legen und bestellen.

Alternativ dazu finden Sie noch eine weitere Kategorieseite. Alle Fragen, die Sie haben, werden gut und übersichtlich beantwortet.
Es gibt Videos mit Erklärungen. Fotos, weitere Tipps und Informationen. Diese sind gut aufbereitet und fesselnd erzählt.
Sie sind davon überzeugt, wenn Sie hier kaufen, sind Sie in guten Händen. Die Betreiber des Onlineshops verstehen was ihren Produkten.

Wenn das nächste Mal in Ihrer Facebookgruppe oder im Bekanntenkreis von jemand hören, der ein ähnliches Produkt kaufen will, welchen Webshop würden Sie eher empfehlen?

Sicherlich senden Sie auch eher den Link zu der Kategorieseite mit den tollen Inhalten. So und auf andere Weisen werden Links aufgebaut.

Ist es jedoch immer sinnvoll, einen langen Inhalt auf der Kategorseite zu haben?

Das lässt sich so einfach nicht generell beantworten.

Konzentrieren wir uns lediglich auf Google und Kategorieseiten SEO, dann sprechen viele Faktoren dafür.

Lenkt der Inhalt Ihre Besucher vom Kauferlebnis ab? Das kann eventuell der Fall sein.

Eine gute Strategie ist hier, weit oben auf der Kategorieseite nur einen ganz kurzen Text zu haben. Danach folgen sämtliche Produkte, die Navigation innerhalb der Kategorie und die Produkte.

Laut John Muller von Google kann für mehr Benutzerfreundlichkeit erst unter den Produkten ein langer Inhalt folgen. Dadurch wirkt die Kategorieseite eher wie eine Seite mit wertvollem Inhalt.

14. Lange Produktseite? Link nach oben

Sowohl bei langen Produktseiten, als auch generell bei den allermeisten Seiten auf einem mobilen Endgerät sinnvoll!

Bauen Sie einen Button ein, der die Besucher mit einem Klick nach oben befördert.

Zurück nach oben Button
Sinnvoll für eine lange Seiten und normalerweise immer für mobile Geräte

15. Schnell-Navigation am unteren Rand

Alternativ zu dem „Nach-Oben-Button“ oder sogar zusätzlich können Sie eine weitere Navigation testen.

Wenn Ihre Besucher nach dem Scrollen bereits am unteren Ende der Navigation angelangt sind, finden sie hier häufig Links zur nächsten Seite.

Je nach Shopsystem kann es hier sinnvoll sein, eine weitere Navigation einzubauen. Diese kann eine abgespeckte Version Ihrer Hauptnavigation sein.

Alternativ dazu gibt es auch eine Art Tour oder Kundenreise die Ihre Besucher durchlaufen sollen. Mit einer vordefinierten Navigation ist es möglich, Ihre Besucher durch Ihren Onlineshop zu begleiten.

Hier gibt es allerdings einige Details zu beachten!

Wenn Sie Ihre Besucher frühzeitig von der Kategorie wegführen, für die Ihre Besucher bereits eine Kaufintention haben, kann das zu weniger Bestellungen führen.

Es gibt einige Shopsysteme, die eine Art „Blätterfunktion“ anbieten. Nächstes Produkt und letztes Produkt. Das direkt bei der SEO-optimierten Produktbeschreibung.

So etwas macht am meisten Sinn, wenn eine Art Stöbern gewünscht ist. Eventuell im Fashionbereich.

Um von einer Kategorie zu passenden weiteren Kategorien zu verlinken, betrachten Sie am besten Ihre Webanalyse Software. Sie erhalten hier Aufschlüsse zu dem „click path“. Den Pfad und Verlauf den Ihre Besucher einschlagen.

16. Unterkategorien auf der Kategorieseite

In den allermeisten Shopsystemen ist es möglich auf den Kategorieseiten sowohl Produkt und/oder Unterkategorien anzuzeigen. Gehen Sie hier behutsam vor!

Ich habe bereits mehrere Shops bei meiner Recherche gefunden, in denen bis zur Navigationstiefe 3 gar keine Produkte, sondern lediglich Unterkategorien angezeigt werden.

Das empfinde ich als wenig benutzerfreundlich! Prinzipiell bin ich an der angebotenen Produktpalette interessiert. Aber diese wird mir vom Shop nicht angezeigt.

Stattdessen muss ich mich durch einen Irrgarten von Unterkategorien durchklicken.

Bei so einem Fall kann es sinnvoller sein, diese Kategorien in der Seitenleiste über oder unter den Filtern anzeigen zu lassen.

17. Setzen Sie Schema.org ein

Schema.org ist eine Initiative, die von großen Suchmaschinen wie Google, Bing und Yandex ins Leben gerufen wurde. Es handelt sich bei Schema.org Elementen um eine Art Meta-Daten die Informationen auf Websites strukturieren soll.

Viele Themes setzen heutzutage bereits viele Schema.org Elemente korrekt ein.

Für Produkte etwa, existiert eine spezifische Schema Definition. Jedes einzelne Produkt sollte für eine gute Kategorieseiten SEO auch so ausgezeichnet sein.

Suchmaschinen und Crawler haben es dann leichter, Informationen in Ihrem Onlineshop korrekt zu identifizieren und weiterzuverarbeiten.

Fazit

Anders als für eine SEO-optimierte Produktbeschreibung gehen Sie beim Kategorieseiten SEO vor. Einige Punkte sind natürlich ähnlich wie etwa Titel und Meta-Description.

Da sich eine Kategorieseite jedoch strukturell von einer Produktseite unterscheidet, gibt es einige spezielle Punkte zu beachten.

Nachdem Sie Ihre Kategorieseiten für Suchmaschinen optimiert haben, gibt es verschiedene weitere Schritte, die jetzt sinnvoll sind.

Sowohl mehr Besucher im Onlineshop zu haben, als auch die Konversionsratenoptimierung sind immer wichtige Themen.

Benötigen Sie Unterstützung mit Ihrem Onlineshop und dem Kategorieseiten SEO? Dann sprechen Sie mich einfach an.

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